Impuls zum Mai

In diesen Tagen und Wochen nach Ostern würden in vielen Gemeinden Konfirmationen gefeiert: Nach einem Jahr oder zwei Jahren kirchlichen Unterrichts findet gewöhnlich das Fest der Konfirmation statt, das dann in der Kirche mit einem schönen Gottesdienst und in vielen Familien als großes Familienfest gefeiert wird. Im Mittelpunkt steht dann eine junge Frau oder ein junger Mann, die manchmal selber nicht so genau wissen, warum ausgerechnet über sie so viel Aufhebens gemacht wird.

Pastor und Seelsorger Bernd Schlüter

In diesem Jahr fallen alle Konfirmationen aus – oder besser: sind auf unbestimmte Zeit verschoben. Deshalb muss aber nicht Gottes Segen verschoben sein. Wir können ihn gut gebrauchen. Gerade jetzt. Im bekannten 23. Psalm findet sich dieser wunderbare Satz:

Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.

 

Konfirmation heißt: Bekräftigung, Bestätigung.
 

Wie wäre es, wenn wir uns in diesen Corona-Zeiten diesen Satz als innere Bestätigung selber zusagen können – egal, ob wir konfirmiert sind oder nicht oder unsere Konfirmationsfeier verschoben wurde:

 

Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.

 

Ich wünsche das uns allen. Als Bekräftigung und Ermutigung.
 

Ihr Pastor Bernd Schlüter

Diakonie Alten Eichen

 

 

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